Kalte Jahreszeit - Teezeit

Wenn es draußen kalt wird, dann ist es wieder Zeit - für eine heiße Tasse Tee. Im 17. Jhdt. brachte die Holländische Ostindische Kompanie Grüntee aus Japan und Schwarztee aus China nach Europa. Von hier aus verbreitete sich das Heißgetränk dann auf der ganzen Welt.

Waren früher nur wenige Teesorten bekannt, erfreut man sich heutzutage an einer Vielzahl herrlich duftender, wohltuender Tees. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn man sich mehr ins traute zu Hause zurückzieht und ruhige Stunden genießt, gewinnt das Heißgetränk wieder mehr an Bedeutung.

Einer chinesischen Legende zufolge fing alles an einem Frühlingsabend des Jahres 2.737 v. Chr. an. Der chinesische Kaiser Shen Nung, „der Sohn des Himmels“, kochte nach einer langen Reise unter einem Baum Wasser. Ein leichter Wind wehte ein paar Blätter des Baumes ins Wasser, das sich hellgrün verfärbte. Ein angenehmer Duft stieg aus dem dampfenden Kessel auf. Der Kaiser probierte das Getränk, fand es köstlich und fühlte sich erfrischt und belebt davon. Der Baum war ein wilder Teebaum.

„Der Tee weckt den guten Geist und die weisen Gedanken“, so Kaiser Shen Nung. „Er erfrischt deinen Körper und beruhigt dein Gemüt. Bist du niedergeschlagen, so wird Tee dich ermutigen“. Dabei muss es nicht immer der klassische Grüntee sein. Es gibt auch andere Teevarianten, wie Aronia Tee, Mate Tee oder Papayablatttee, die gerade in der kalten Jahreszeit - der Teezeit - viele Vorteile bieten.

Quelle (ausführlicher Artikel): LEBE natürlich Gesundheitsmagazin 4/2015 (Link zum vollständigen Artikel)